Kunstvermittlung

"Verstehen ist eine Sache, Sehen eine andere." Sehen ist letztendlich eine Frage des Trainings. Verständnis dagegen eine Frage der Vermittlung. Über das Verstehen zum Sehen zu kommen, ist die schwierige Aufgabe der Kunstvermittlung. Oder anders ausgedrückt:
"Kunstwerke senden auf ihrer Wellenlänge, aber auch auf der des jeweiligen Betrachters. Wir sehen, was wir sehen können und oft können wir nur das sehen, was wir wirklich sehen wollen" (Werner Hoffmann, früherer Direktor der Hamburger Kunsthalle).

Kurz gefasst: Kunst erklärt sich nicht von selbst. Kunst ist erklärungsbedürftig da wir es heute mit einer totalen Individualisierung der Künstlersprachen zu tun haben. Ein Betrachter sollte in der Lage sein, das Bild zu "lesen", er braucht also die notwendigen Hinweise zum Entziffern. Der Betrachter braucht also Hinweise, unter welchen Umständen dieses Werk entstanden ist. Er braucht sozusagen die Perspektive des Künstlers und der Betrachter muss einen eigenen Standpunkt definieren und die beiden in Verbindung setzen.
Kunst enfaltet sich im Dialog. Wenn sich eine Firma also für Kunst im Unternehmen entscheidet, sollten Führungen, Vernissagen und Diskussionsabende stattfinden, Publikationen, im Bedarfsfall auch selbst erstellt, den Mitarbeitern zugänglich gemacht werden. Kreativität wächst durch Verstehen, Vergleichen und Assoziieren. In Zusammenarbeit mit renommierten Kunstwissenschaftlern bietet KNOLL.art Unternehmen auch hier jegliche Unterstützung, von der Konzeption bis zur Realisierung.